24/3402 "Sitzen wir bald auf dem Trockenen?"

19.08. - 23.08.2024 (ausgebucht, Warteliste möglich)

Über die Bedeutung von Wasser für unsere Welt - und wie Wassermangel unseren Alltag und die Gesellschaft bedroht.

"Kriege werden in der Zukunft nicht um Öl geführt, sondern um Wasser" (John F. Kennedy)

Klimawandel und die damit entstandene Grundwasser Verknappung auf der Erde war bis vor einigen Jahren kein dominierendes Thema in der mitteleuropäischen Politik und Bevölkerung. Nur wenige erhoben die Forderung, diese Thematik auf die Agenda der Dringlichkeiten zu setzen. Dieses war erstaunlich, denn es gab seit Jahren nicht nur in Südeuropa, sondern auch in Mitteleuropa  und an verschiedenen Seen (Edersee) und Flüssen (Rhein) extrem niedrige Pegelstände.

In dieser Situation wurden überwiegend Empfehlungen an die Verbraucher herausgegeben aber nur wenig Verbote ausgesprochen. Der Ernst der Situation wurde scheinbar nicht erkannt. Auch diesbezügliche Erfahrungen in Spanien, Italien und Frankreich fanden sich nicht oder nur selten in den deutschen Medien wieder

Kernthema  ist, die Bedeutung des globalen Klimawandels zu beschreiben und anhand der Wasserknappheit die Folgen für Mensch, Tier, Natur, Wirtschaft, Politik und Gesundheit global und regional aufzuzeigen und hieraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollen erkennen, dass

  • Der Klimawandel sichtbar, bemerkbar ist und überwiegend von Menschen verursacht wurde und wird
  • Es Einzelpersonen, Gruppen und Parteien gibt, die diese Zusammenhänge leugnen um es politisch ausschlachten zu können mit dem Ziel, demokratische Strukturen zu schwächen
  • Grundwassermangel langfristig die Menschheit in Lebensgefahr bringt
  • Wassermangel Krieg auslösen  und staatliche Strukturen ins Wanken bringen kann
  • Lieferketten unterbrochen werden und der globale Handel auf Grund fehlender Transportmittel großen Schaden erleidet was Hungersnöte zur Folge hat
  • Alle Menschen Zugang zu diesem Lebensmittel haben müssen (Grundrecht) um ihre physische und psychische Existenz zu sichern
  • Eine Privatisierung des Grundwassers zu verhindern ist, um es nicht zu einem Spekulationsobjekt werden zu lassen
  • Wassermangel in Regionen Fluchtbewegungen erzeugen und Hilfe zu Selbsthilfe ein Modell für die Zukunft sein könnte
  • Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger eine grundsätzliche Möglichkeit für die Zukunftssicherung ist, notfalls durch gesetzliche Vorgaben

Seminarleitung: Ulrike Triebel - Bildungshaus Zeppelin & Steinberg 

Dozenten: Kurt Werkmeister, Dr. Christian Werkmeister, Helmut Lehnhoff

Preis: 520 € inkl. Übernachtung und Vollpension im EZ

Teilnehmende sollten ein eigenes Motorrad mitbringen oder einen Platz als Beifahrer*in haben!

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