FRK - 19/3602 Der Kleine Fallstein – 30 Jahre Grenzöffnung, Geologie und Lebensräume

06.09. - 08.09.2019

Der Kleine Fallstein. Ein landschaftlich überaus reizvoller Höhenzug im nördlichen Harzvorland, über den sich quer verlaufend die DDR-Grenzsperranlagen zogen. Durch ein ehemaliges "Loch" im Sperrzaun führt heutzutage der Wanderweg auf dem Kammweg (9km), der am Samstag bewandert wird und Freitag und Sonntag thematisch vor- und nachbereitet wird.

 

Als am 9. November 1989 die Mauer fiel, hatte auch die innerdeutsche Grenze mit den DDR-Grenzsperranlagen ihren Schrecken verloren. Als erster neuer Übergang zwischen der Bundesrepublik und der DDR wurde am 11. November 1989 die Grenze zwischen Bad Harzburg-Eckertal und Stapelburg/DDR auf Druck der DDR-Bevölkerung geöffnet.

Sowohl im Harz als auch im nördlichen Harzvorland wurde dadurch der Wunsch nach schneller Öffnung der Verbindungen zwischen Ost und West immer lauter. Aber es sollte noch Wochen - mancherorts Monate - dauern, bis die ehemaligen Verbindungsstraßen und -wege wieder durchgängig befahren bzw. erwandert werden konnten. Betroffen war auch der Kleine Fallstein. Ein landschaftlich überaus reizvoller Höhenzug im nördlichen Harzvorland, über den sich quer verlaufend die DDR-Grenzsperranlagen zogen. Erst mit dem Abbau der Sperranlagen durch die DDR-Grenztruppen wurde eine ungehinderte Begehung des Kammweges auf dem Kleinen Fallstein, der mittlerweile zum Harzer Grenzweg gehört und Teil des "Grünen Bandes ist", wieder möglich. Teile der Grenzsperranlagen sind als Erinnerung und Mahnung an die deutsche Teilung erhalten geblieben. Durch ein ehemaliges "Loch" im Sperrzaun führt heutzutage der Wanderweg auf dem Kammweg von Hornburg nach Osterwieck, der am zweiten Seminartag (ca. 9 km) abgewandert werden soll. 

Lernziele:

  • Rückblick auf die Entwicklung der DDR – Grenzsperranlagen
  • Vor Ort Blick auf die Grenzsperranlagen
  • Vielfalt der Geologie und Lebensraum der Grenzsperranlagen kennenlernen

Seminarleitung: Heiko Eifling Bildungshaus Zeppelin & Steinberg

Referenten:

Wolfgang Roehl – Referent zum Thema "30 Jahre Grenzöffnung" – war in den 1970er Jahren acht Jahre Angehöriger des Bundesgrenzschutzes (BGS) und als solcher im Grenzstreifendienst u.a. auch am Kleinen Fallstein unterwegs

Dr. Friedhart Knolle – Referent zum Thema „Geologie und Lebensräume“ – arbeitet im UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen mit, in dem sich der Kleine Fallstein befindet. Beruflich ist er im Nationalpark Harz tätig.

Preis:

85 Euro für Freundeskreismitglieder inkl. Vollpension und Übernachtung im EZ

155 Euro Schnupperpreis für FRK Nicht-Mitglieder inkl. Vollpension und Übernachtung im EZ

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